Pasta ein Synonym für Italien.

01.09.2013 19:32

Liebe Kunden,

ich möchte Ihnen eine kleine Geschichte rund um das Thema Pasta erzählen. Teigwaren spielten in meinem Leben immer eine große Rolle, zum einen weil ich sie seit Kindertagen sehr gerne mag, zum anderen weil sie besonders als mein Vater Giuseppe das Unternehmen gründete immer wichtiger Gesprächsgegenstand in unserer Familie waren. Heute sind Teigwaren für mich nicht nur beruflich ständige Beschäftigung, ich esse sie auch immer noch genau so gerne und häufig wie damals.

Pasta- ein Synonym für Italien.

Die Qualität und die uralte Tradition haben daraus ein typisches Produkt aus Italien gemacht, eines der Wahrzeichen der italienischen Lebensart. Die Pasta ist Ausdruck unserer Geschichte, der Fähigkeit, einen Teig aus Hartweizengrieß und Wasser in ein Produkt  zu verwandeln, dass sich zum Symbol einer nationalen Identität erhoben hat. Seit den Anfängen auf italienischen Boden hat die Königin der italienischen Küche einen weiten Weg zurückgelegt. Mittelpunkt in Büchern, Filmen und Kunstwerken, war sie Quelle der Inspiration auch für große Designer, die sich an ihrer Darstellung versuchten. Ihr Herz ist dabei aber immer italienisch geblieben, weil bei uns ihre Verarbeitung noch als eine Kunst angesehen wird, die seit Jahrhunderten mit Leidenschaft überliefert wird. 

Die Pasta wurde auf italienischem Boden schon von den Etruskern geschätzt, die alte Rezepte zur Zubereitung der Lasagne kannten. Im alten Rom war frische Pasta ganz besonders beliebt, später wurde die getrocknete Pasta von den Arabern entdeckt, die den Teig aus Mehl und Wasser trockneten, um dieses Lebensmittel länger aufzubewahren. Ebenfalls dank der Araber verbreiteten sich im Hochmittelalter in Italien verschiedene Pastaformate wie Fadennudeln und Makkaroni, und der Ruf ihres Wohlgeschmacks breitete sich von Sizilien auf das ganze Land aus. Damals gehörte Pasta nicht zu den Essgewohnheiten der Italiener und blieb ein Lebensmittel, dass hauptsächlich von den ärmeren Klassen verzehrt wurde. Erst im XIX. Jahrhundert, zur Zeit des Risorgimento, hielt die Pasta ihren Einzug bei der Aristokratie. Dies war nämlich ein Jahrhundert mit vielen Neuerungen, in dem die Verfügbarkeit neuer Maschinen für die Herstellung und die Verarbeitung mit dem Erfindungsgeist der Pastahersteller und der Köche zusammentraf. Das glückliche Bündnis ließ eine große Formenvielfalt und neuer Überraschungen für die Gaumen der Welt entstehen, die die Wiederentdeckung von Rezepten der Hausmacherkost durchaus schätzten.

Der Rest ist Geschichte unserer Tage. 

Beste Grüße 

01.09.2013 / Thomas D'Amico